10 Jan
klappentext:
serbien im jahr 1731:
für eine handvoll gold wird jasna von ihrem vater an einen reichen gutsherrn verkauft. der rätselhafte fremde nimmt das mädchen mit auf seinen hof an der grenze zum osmanischen reich. dort wird jasna mit seinem sohn danilo verheiratet. schnell stellt die junge braut fest, dass ein schrecklicher fluch auf der familie lastet. als im dorf ein rätselhaftes sterben beginnt, verhärtet sich der verdacht, dass dort ein untoter vampir sein unwesen treibt. während sich die mysteriösen vorkommnisse häufen, gerät jasna in den bann des geheimnisvollen duschan.
ich tat mich zu beginn schwer, einen zugang zu der geschichte zu finden, da sie in der ersten person erzählt wurde, was ich nicht sonderlich mag. irgendwie kann ich in auf diese art erzählte geschichten nicht so gut “eintauchen”..
nach ca. 150 seiten hatte ich mich zwar daran gewöhnt, kam mir aber immer eher wie ein aussenstehender beobachter vor.
die geschichte hat eigentlich alles, was eine gute geschichte ausmacht: vampire, (wer-)wölfe, dorfpöbel, eine gehörige portion aberglaube und geheimnisse. ein paar action- und kampfszenen sind auch vorhanden, alter brauchtum wird geschildert und sogar für eine liebesgeschichte ist noch platz vorhanden.
dennoch vergebe ich nur vier von fünf knoblauchzehen. den fünften hätte es gegeben, wenn die geschichte ein kleines bisschen anspruchsvoller geschrieben worden wäre. es liest sich alles locker, leicht und flüssig – dennoch blieb sie eher oberflächlich, was die charakterisierung der einzelnen personen anging.
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