das erste buch in dieser kategorie sollte schon eines sein, dass mir ausserordentlich gut gefallen hat, daher beginne ich nicht mit einem aktuell gelesenen roman, sondern mit einem, das ich vor ca. 3 bis 4 jahren las —>  “luzifers hammer”

klappentextzitat:

“als die amateurastronauten hamner und brown einen neuen kometen entdeckt hatten, sagten die fachleute, die chancen stünden eins zu hunderttausend, dass er die erde träfe. als man ihn mit blossem auge sehen konnte, meinten die wissenschaftler, die chancen stünden eins zu tausend. als der hamner-brown die sonne umrundet hatte und auf den erdball zuraste, räumten die fachleute ein, dass der komet unseren planeten möglicherweise streifen könnte, doch da er hauptsächlich aus dünnem glas und staub und ein paar felsbrocken bestünde, sei die gefahr minimal. und plötzlich ist der kopf des kometen heran. ein paar millionen tonnen staub und wasser dringen in die erdatmosphäre ein, riesige gesteinsbrocken treffen die oberfläche. luzifers hammer fällt, löscht die zivilisation aus und schleudert die davongekommenen in ein dunkles zeitalter der barbarei und des nackten überlebens.”

ich meine dazu:

als erstes möchte ich auf das erscheinungsjahr verweisen -> 1977. nicht, dass es zu gedanken wie “ein weiterer ‘deep impact-’klon kommt. denn das wäre ungerecht, dem 765 seiten umfassenden roman gegenüber.

nach dem einschlag des meteoriten wird es dunkel auf der erde – begleitet von unmengen von wasser, versursacht durch dauerregen. im nachhinein stellte sich für mich der zeitpunkt, zu dem ich das buch las, als absolut passend dar: ich begann damit im juli 2006, als es sehr oft zu sehr starken regengüssen und gewittern kam. die abende waren dunkel und nass – die perfekte hintergrundkulisse für einen roman, in dem die protagonisten das selbe wetter erleben. es war einfach absolut passend und nahezu perfekt!

die geschichte selbst hat mir auch sehr gut gefallen. mehrere familien wurden “begleitet” und es fand ein steter wechsel zwischen den schauplätzen statt. sehr unterhaltsam. ein bisschen endzeitfeeling – wie bei “the stand” von stephen king – war auch vorhanden. empfehlenswert!